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Störungen der Aufmerksamkeit bei Depression und Burn out
Es gibt sehr viele Formen und Arten von Aufmerksamkeitsstörungen.
Einige Beispiele:
Je nach Wachheitsgrad, Müdigkeit und Abspannung kann die Aufmerksamkeit sehr beeinträchtigt sein. In solchen Fällen sind schon Pausen, Erholung, Schlaf- oder (ein kleiner) Urlaub sinnvoll.
Aber auch Stress, Angst, Sorgen können die Aufmerksamkeit manchmal auf wenige Themen einengen. Man kann sagen: Stress, Angst, Sorgen, Befürchtungen wirken sich stark störend auf die aktuelle Konzentration aus und erschweren zielgerichtetes Handeln und Arbeiten.
Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADHS) im Überblick
Menschen mit Aufmerksamkeitsdefizit berichten unter anderem, dass sie sich auf einer Party nicht auf ein Gegenüber konzentrieren können, sondern ständig "freischwebend" ihre Umgebung und alles rundherum wahrnehmen. Hier gelingt es den Betroffenen nicht, die notwendige Abschirmung und das Fokussieren auf ein Objekt herzustellen. Die Folgen daraus sind meist Ablenkungen und Abdriftungen, was vom Gegenüber zumeist als unhöflich erlebt und bewertet wird.
Aufmerksamkeitsdefizitgestörte berichten z. B., dass sie sehr leicht den roten Faden in einer Unterhaltung verlieren und auf andere Gedankengänge abdriften, so dass sie sich leicht verzetteln, sozusagen vom Hundertsten ins Tausendste geraten und wenig zielgerichtet und ergebnisreich, also nicht effektiv, handeln.
Oft vergessen oder verlegen sie dann Sachen, typisch das immer wiederkehrende "Schlüsselproblem", die sie dann oft nicht einfach wiederfinden, was immer wieder in lange und sich wiederholende Suchprozesse mündet.
Oft leiden die Betroffenen darunter, dass sie oft Langeweile verspüren, dass sie wenig oder keine Lust auf etwas haben, nicht so recht wissen, was sie im Moment mit sich selbst anfangen sollen.
Auch leiden Aufmerksamkeitsdefizitgestörte Personen darunter, innerhalb kurzer Zeit sehr starken Stimmungsschwankungen zu unterliegen, was natürlich die Aufmerksamkeitslenkung sehr erschwert.
Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen zeigen sich in sehr geringen Hirnelektrischen Werten (geringes Gleichspannungspotenzial) vor allem ist davon oft mehr der linke Frontallappen betroffen. In vielen Fällen entsteht das Aufmerksamkeitsdefizit, ebenso wie die Konzentrationsstörung, durch depressive Verstimmungen und Burn out Zuständen. Manchmal ziehen Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen aber auch depressive Zustände und Burn out nach sich.