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Was ist Psychonetik > Die Methoden
Das psychogene Hirnfeld spiegelt die Bewußtseinsstrukur wieder
Eine gewisse Geneigtheit zur Dominanz eines der beiden Hirnfelder ist auch in diesen Fällen immer zu finden. Das psychogene Hirnfeld spiegelt die Bewußtseinsstrukur wieder, durch die Informationen gemäß der Beschaffenheit, der Struktur des Feldes interpretiert, zensiert und weitergegeben werden. Dieses Feld bestimmt, wie die eingehende und schon vorhandene Rohinformation weiter verarbeitet werden. Alle eingehenden Informationen, auf welchem Weg sie auch aufgenommen werden, sind neutral und werden in unbewußten Sektoren des Gehirns gespeichert. Diese Rohinformationen durchlaufen bei ihrer Bearbeitung die dem psychogenen Feld entsprechenden aktivierten Hirnstrukturen. Die so beeinflußten Hirnregionen werden bevorzugt verwendet, sie konstruieren, formen, ordnen unsere Wirklichkeit. Wir "mixen" unser Bewußtsein. So kann aus ein- und derselben Information in unserem Bewußtsein etwas völlig Unterschiedliches entstehen, je nachdem, welche Gehirnteile daran beteiligt waren. Informationen aller Art werden vom Gehirn neutral aufgenommen und registriert. Erst die Verarbeitung des Inputs, das Interpretieren und Ausfiltern der Information wird über das Feld gesteuert. Entsprechend der Aktivierung spezifischer Gehirnareale erfolgt die Interpretation in eine bestimmte Richtung, das Feld bestimmt die Art der Interpretation. So entstehen die unterschiedlichsten Denk- und Verhaltensweisen. Hat ein Patient eine bestimmte Therapie zumeist teilweise erfolgreich absolviert, so können Situationen, die der Betreffende vorher negativ bewertet und interpretiert hat, nun anders verarbeitet und gesehen werden, wenn durch die passende Therapie das psychogene Feld sich langsam anders formt. Deswegen kann der Betreffende nun auch die Situationen anders auffassen und werten. Liegt ein starkes Feld auf oder über der rechten Hemisphäre, kann global gesagt werden, daß die erhaltenen Rohinformationen eher gefühlsmäßig interpretiert werden. Die interpretierende Instanz liegt zumeist in der linken Gehirnhälfte. Die Schlußfolgerung liegt nahe, daß Erfahrungen, die einmal durch ein stark linksaktiviertes und einmal durch ein stark rechtsaktiviertes Feld erlebt werden, sich grundsätzlich durch unterschiedliche Interpretationen und Emotionen unterscheiden dürften. Herrscht bei einem Menschen zuviel Rechtshirnaktivität vor und damit ein starkes (überwiegendes) Feld, so rationalisiert er sehr oft seine Wahrnehmungen. Er versucht dabei, eine Erklärung zu finden, die gewisse innere oder äußere Zustände erklärt. Je stärker jemand zu einem der beiden Hirntypen neigt, umso mehr lehnt er den gegenpoligen Hirntyp ab, er wird ihm unverständlich. Der Linkshirnige lehnt den Rechtshirnigen ab und umgekehrt. Der ausgeglichene Hirntyp kann mit beiden umgehen.