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Was sind die Ursachen der Depression

Was ist Psychonetik > Gesundheit

Aber auch eine gestörte Schlaf-Wach-Regulation und größere oder länger andauernde Erkrankung inkl. der einzunehmenden Medikamente, übertriebener Alkoholkonsum, Tablettensucht, Rauschmittelkonsum können bei der Entstehung eine ursächliche Rolle spielen. Zu den schweren oder chronischen, körperlichen Erkrankungen die eine Depression begünstigen können, gehören besonders Gehirnerkrankungen, Hormonstörungen wie zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion oder eine Schilddrüsenüberfunktion. Diese Erkrankungen beeinflussen die Gefühlswelt direkt von innen.

Vor allem Menschen mit chronischen Erkrankungen sind stärker für Depressionen anfällig.

Als Beispiel:
Etwa 45% der an Asthma-Erkrankten, 40% der Herzinfarkt-Patienten, mindestens 50% der an Krebs Erkranken und 27% der Diabeteskranken können auch gleichzeitig an einer Depression erkranken. Die schwerwiegendste Folge ist dabei Selbstmord. Denn die Hälfte aller, von stark ausgeprägten Depressionen, Betroffenen unternimmt zumindest einen Selbstmordversuch im Leben. Bei frühzeitigem Erkennen einer Depression kann man diese aber gut mit speziellen Behandlungen und Trainingsmethoden beseitigen.

Ebenso kann sich, wie schon gesagt, die Einnahme bestimmter Medikamente auf die Stimmung schlagen. Dazu gehören unter anderem Herz-Kreislauf-Medikamente wie Beta-Blocker, aber auch Kortison, und verwandte Stoffe manche Antibiotika (bei bestimmten Personen), hormonelle Verhütungsmittel und einige neurologische Medikamente (Antiepileptika und Parkinsonmittel).


Erkennbare Symptome einer Depression
Bei einer Depression liegen psychische, psychomotorische und somatische Symptome vor, die mindestens zwei Wochen lange andauern müssen. Bei den psychischen Symptomen stehen die gedrückte oft matte Stimmungslage, ein Mangel an Antrieb und Interesselosigkeit der Betroffenen im Vordergrund. Dieser Zustand ist oft mit Gefühlsverlust, vor allem mit dem Gefühl der innerer Leere, Hoffnungslosigkeit und Angst, eventuell sogar mit Suizidgedanken verbunden. Häufig wird eine Konzentrationsschwäche bis hin zur Unfähigkeit, sowie ein Zwang des Nachgrübelns, verbunden mit immer wieder auftretenden Denkhemmungen wahrgenommen. Die am meisten auftretenden psychomotorischen Symptome zeigen sich entweder in einer psychomotorischen Hemmung wie Bewegungsarmut oder psychomotorischen Agitiertheit also innere bzw. äußere Unruhe, leerer Beschäftigungsdrang (Beschäftigung mit Unnötigen). Und unter den somatischen Symptomen dominiert vor allem das Gefühl der Kraftlosigkeit, Energielosigkeit (man fühlt sich ausgepowert) es fehlt an Frische. Ebenso gehören in diesen Bereich Schlafstörungen, ständige Nervosität, Störungen der Libido (sexuelle Unlust), undefinierte Schmerzen, Druck- und Kältegefühle, Appetit- und Gewichtsverlust, übermäßiger Appetit und Naschsucht (vor allem die Sucht nach Süßem, Schokolade etc.) tritt oft begleitend auf.


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